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von helle
1. Jul 2005, 22:03
Forum: Gedichte
Thema: das ungewisse licht von nachmittagen ... ?
Antworten: 8
Zugriffe: 5718

Da würde ich Gliwi zustimmen und glaube nicht, daß das Gedicht einen konkreten Anlaß hatte und von einem konkreten Anlaß spricht, sondern daß es gerade das Unkonkrete, Allgemeine, "Ungewisse" der Furcht ist, das sich darin ausspricht. Man könnte zwar sagen, die Ruhe vor dem Sturm, jeder kennt das ir...
von helle
8. Jun 2005, 22:06
Forum: Gedichte
Thema: Gedichtsinterpretationen
Antworten: 12
Zugriffe: 10588

[...] warum drücken wir etwas aus? Warum reimen wir oder zeichnen ein Mädchen direkt oder als Spiegelbild oder stricheln auf eine Handbreit Büttenpapier unzählige Pflanzen, Baumkronen, Mauern, letztere als dicke Raupen mit Schildkrötenkopf sich unheimlich niedrig hinziehend in bestimmter Anordnung? ...
von helle
8. Jun 2005, 21:55
Forum: Übersetzung eines Rilke-Textes gesucht
Thema: deutsches Original gesucht
Antworten: 3
Zugriffe: 3806

Aus der Anfangsstrophe der ersten Duineser Elegie

[...] Denn das Schöne ist nichts
als des Schrecklichen Anfang, den wir noch grade ertragen, [...]
von helle
27. Mai 2005, 09:52
Forum: Gedichte
Thema: Überinterpretation des "Panthers"
Antworten: 7
Zugriffe: 5613

Ja, hallo Paula, Deine Ermahnung, bei Rilke zu bleiben, haut mich jetzt etwas um, vor allem nach den Mäandern, in denen die Diskussion über das "Schlaflied" verlief; so Fragen, wer was mit wem hatte und ob man lieber allein schläft usf., waren ja wohl auch nicht so ganz eng beim Thema und mein Spott...
von helle
26. Mai 2005, 07:40
Forum: Gedichte
Thema: Überinterpretation des "Panthers"
Antworten: 7
Zugriffe: 5613

Ich würde eher Dir Recht geben, in beiden Fällen. Das Problem bei Gedicht-Interpretionen ist allerdings, daß sie verschiedene Auslegungen erlauben und manchmal auch verlangen, das ist bei diesen Dingen anders als bei Mathematik oder der Naturwissenschaft, wo es eindeutiger zugeht. Eigentlich ist das...
von helle
19. Mai 2005, 12:56
Forum: Gedichte
Thema: Die zehnte Elegie ( Geld )
Antworten: 1
Zugriffe: 2906

Das Thema des Geldes hängt ja mit dem Klage-Charakter dieser Elegie zusammen. Während die Klage hier sonst eher allegorische Gestalt hat, ist das Geld, wie auch andere Einrichtungen, die vom falschen Bewußtsein der Gesellschaft zeugen (der "Trostmarkt" der Kirche, die Vergnügungs- und Werbebranche) ...
von helle
14. Mai 2005, 12:37
Forum: Gedichte
Thema: Schlaflied
Antworten: 37
Zugriffe: 20611

Eine Zusammenstellung verschiedener Verse aus Hoheslied 5.
von helle
11. Mai 2005, 22:00
Forum: Gedichte
Thema: Schlaflied
Antworten: 37
Zugriffe: 20611

Ein Nachtrag noch zum "verschließen" aus: "Du mußt nicht bangen, Gott":

"Sie sagen mein und nennen das Besitz,
wenn jedes Ding sich schließt, dem sie sich nahn.
[...]
So sagen sie: mein Leben, meine Frau,
mein Hund, mein Kind"

(Mein Gruß zur Nacht)
H.
von helle
9. Mai 2005, 20:40
Forum: Wo finde ich...?
Thema: interpretation zu DER SCHWAN, ganz dringeeeeeend!!
Antworten: 1
Zugriffe: 2989

Der Schwan Diese Mühsahl, durch noch Ungetanes schwer und wie gebunden hinzugehn, gleicht dem ungeschaffnen Gang des Schwanes. Und das Sterben, dieses Nichtmehrfassen jenes Grunds, auf dem wir täglich stehn, seinem ängstlichen Sich-Niederlassen - : in die Wasser, die ihn sanft empfangen und die sich...
von helle
6. Mai 2005, 23:50
Forum: Gedichte
Thema: Schlaflied
Antworten: 37
Zugriffe: 20611

Durch den Kontext der drei Strophen verliert das, was ich zuerst gedacht habe, seinen Sinn, das "Ohne" der zweiten Strophe wird Teil und Mitte einer Aufzählung – dessen, was "Einmal" geschehen wird. Dabei glaube ich, daß das, was Stilz sagt, nicht ausreicht, daß es sich nicht um "sowas wie ein »Eins...