Inhaltsangabe "Die Turnstunde"

Rilke-Texte gesucht und gefunden

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lilaloufan
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Beitrag von lilaloufan » 5. Okt 2006, 18:38

paddel vagisses!

Das ist nicht Latein, sondern vielleicht die Sprache, die du verstehst. Ich gebe dir mein Wort, in einer persönlichen Begegnung würde weder ich dich für ungezogen und rüpelhaft erklären noch du mich anmaßend und arrogant finden, versprochen. Aber hier begegnen wir einander nur im Schriftwort, und da kriegst du armer Kerl, sicher unverdient wie immer bei denen, die Angestautes trifft, nun alles ab, was ich dir an Ungnade und Verdrossenheit bieten kann.

Ich buhle überhaupt nicht um dein Pardon hierfür, aber du sollst wissen, dass es zum kleinsten Teil dem unscheinbaren Auslöser, deiner Frage, gilt, sondern dem ganzen Fass, das nun überläuft, so wie du hier auftrittst.

Kannst du denn nicht wenigstens dein Geschreibsel noch mal durchlesen, da müsstest du doch bemerken, dass es nicht anders klingt als: „Hastema ’n €uro?“, von der Seite angequatscht?

Gerade die „Turnstunde“ ist doch wirklich lesenswert, du wirst das in den ersten Absätzen schon bemerken. Ja dann lies die Erzählung doch, du isst doch auch selbst, oder lässt du essen?

Und wie willst du lernen, Inhalt anzugeben – was du in nahezu jedem Beruf doch zur Verständigung brauchen wirst -, wenn du nach vorgefertigten Inhaltsangaben schielst?

Mehr noch, wie wolltest du denken lernen, wenn du denken ließest?

Du kannst hier Fragen stellen, von den einfältigsten bis zu den fachlich anspruchsvollsten. Aber, bitte, gib dir mit der Frage Mühe, nur das lädt zur Antwort ein.

Habt ihr mal ’ne Inhaltsangabe, das ist aber keine Frage – und schon gar nicht Ausdruck einer Mühe, einer Sorgfalt.

Ich bin schon lange dafür, hier im Forum eine Art Spielregel nahezulegen, dass auf Anmache dieser Art hin die Bedienung verweigert wird. Nicht um mit schwermotivierbaren Schülern zu schmollen. Sondern um ihnen nicht den zwar unglücklichen, aber oft letztwirksamen Anlass zu nehmen, sich selbst auf den Hosenboden zu setzen: den Schmerz des Unerledigten, den Leistungsdruck.

Genauso lange bin ich freilich dafür, dass Kulturberührte es attraktiv machen, sich auf Kultur einzulassen. Früher war es einfach, man konnte der jungen Generation erzählen, von dem eigenen Leseerlebnis, dem, was einem ein Werk bedeutet hat. Heute bin ich unsicher, ob solches persönliche Memorieren noch gefragt ist. Vielleicht hat der Leistungsdruck, der unnötig wäre, das Interesse an dieserart Mitteilungen erschlagen (Das, @gliwi, soll keine Skepsis gegen die heutige Schule sein!).

Du jedenfalls, @paddel, [und viele andere hier, immer wieder,] du fragst nach etwas dir Gleichgültigem. Da kann ich dir nur wünschen, dass deiner(m) Lehrer(in) deine Inhaltsangabe genauso gleichgültig ist. Sonst haste ’n Problem. Hast’s verdient!

Während ich dies schreibe, kommt von deinem Lehrer hier herein, was kommen musste. Recht hat er mit seiner Schelte. Aber ihr beide könnt das Beste daraus machen: Das "Forum von einem verstorbenen Autoren" studieren. Lauter lebendige Leut' haben da gepostet, und durchaus nicht auf unliterarische Weise. Das Rilke-Forum als Kursthema, das wär's.

Dann wäre deine Frechheit noch was wert. Aber: Sie bleibt eine solche!

lilaloufan

P.S.: Dein Lehrer muss schon sehr aufgebracht sein, dass ihm in einem so kurzen Beitrag vier Orthographie- und ein Interpunktionsfehler unterlaufen. Das ist ja fast deine Fehlerquote! Ob vielleicht die Bewertung, die du ihm für seine Pädagogik gibst, auch schon feststeht, noch ehe er seine Leistung erfolgreich erbracht hat?
»Wir tragen leidenschaftlich den Honig des Sichtbaren ein, um ihn im großen goldenen Bienenstock des Unsichtbaren anzuhäufen.«

gliwi
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Beitrag von gliwi » 5. Okt 2006, 22:55

Also was diese letzte Bemerkung angeht, paddel, würde ich dir recht geben, wenn es sich nicht um eine Erzählung handelte, die ganze viereinhalb Seiten umfasst (in meiner Ausgabe)! Das ist doch ebenso schnell gelesen wie der PC hochfährt! Es sei denn, du gehörst zu dieser neu entdeckten bemitleidenswerten Spezies von Männlein, die des Lesens kaum kundig sind, weil sie es für unmännlich halten, sich lieber raufen und deshalb jetzt ganz arg gefördert werden müssen, indem man sie lobt fürs Raufen und ihnen männliche Lehrpersonen vorsetzt, die sich nicht raufen, damit sie auch ein positives Vorbild haben. Dann lerne schleunigst lesen! Vielleicht lernst du dann auch, wie man Leute anspricht, von denen man etwas haben möchte.
Dass der Mensch, der unter dem Namen Axel Ravens hier postet, Lehrer für Deutsch in der Oberstufe ist, glaube ich nicht, denn Kenntnis mit zwei s unterläuft einem/r DeutschlehrerIn nicht mal im Vollrausch. Und öffentlich zu verkünden, dass man Arbeiten, die noch gar nicht geschrieben wurden, mit "ungenügend" wertet, ist juristisch nicht haltbar - und pädagogisch unklug. Falls es tatsächlich ein Kollege sein sollte, ein Tipp: Nicht festlegen! Sagen Sie irgendwas Wolkiges wie: Das wird ein Nachspiel haben, dann halten Sie sich nämlich alle Optionen offen und sind juristisch nicht angreifbar.
Übrigens, lilaloufan, ist doch bemerkenswert, dass diese Debatte sich an einem Text entfacht, der den sinnlosen, mörderischen Drill thematisiert.
Freundliche Grüße allerseits
gliwi
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e.u.
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Beitrag von e.u. » 6. Okt 2006, 14:09

Hallo gliwi,
vielen Dank für den Befreiungsschlag! Gefakete Schülerfragen sind ebenso ärgerlich wie entsprechende Lehrerantworten. Sie beschädigen die Glaubwürdigkeit im Forum. Wenn wir das alles nur als Jux ansehen, hat es keinen Sinn mehr hereinzusehen.
Doch: Wir sollten mal einen guten Link auf eine Website setzen, die genau erklärt, wie man Inhaltsangaben anfertigt. Möglicherweise gibt es doch eine Anzahl von Leuten, die das nicht weiß, im Unterricht keine Anweisungen bekommen hat, oder schlicht "krank gewesen" ist. Die so Ahnungslosen sollten auch eine Chance haben, das Fehlende oder Versäumte schnell aufzuarbeiten.
Aber das Lesen von Texten, das sollten wir niemandem abnehmen wollen?
Auch von Rilke-Texten nicht.
Gruß von e.u.

Günther
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Beitrag von Günther » 6. Okt 2006, 17:58

oh gott wie ihr redet altah, gibs ja gar nich.. oh man ey.. ihr müsstet mal nach draußen gehen und die bücher auch nur ein paar sekunden weglegen..

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lilaloufan
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Drill

Beitrag von lilaloufan » 6. Okt 2006, 20:33

paddel hat geschrieben:… Selber die Lehrer sagen, dass Schüler auch mal andere Quellen benutzen sollten um Informationen zu bekommen. Also finde ich es nicht verkehrt, dass ich im internet nach interpretationen und inhaltsangaben suche!!!!!!!
gliwi hat geschrieben:Also was diese letzte Bemerkung angeht, paddel, würde ich dir recht geben, wenn es sich nicht um eine Erzählung handelte, die ganze viereinhalb Seiten umfasst…
@paddel, du hast’s nicht verstanden, was ich meine: Du informierst dich nicht wirklich. Sich-Informieren setzt ein eigenes Interesse voraus. Das zeigst du hier nicht. Du willst nur einen Ertrag, nicht das Erlebnis von Tätigkeit, die zum Ertrag führen könnte. In fünf Tagen endet das Erntewetter, also setzt du eine Erntemaschine in Gang, hastig und unengagiert. Diese hier hat zum Glück gestreikt; vielleicht erwachst du daran, vielleicht aber auch kränkt es dich nur, auf dich selbst zurückgewiesen zu sein, ich weiß es nicht. Wenn du dir die Aufgabe stellst, die weltweit verfügbaren Inhaltsangaben zur „Turnstunde“ aus Erkenntnisneugier zu vergleichen, nach irgendeinem Kriterium oder auch mit völlig freier Entdeckerfreude, steckst du mich sofort an, und ich helf’ dir beim Googeln. Wenn du die „Turnstunde“ lesen willst – willst! – und findest den Text nicht, helf’ ich dir auch sofort. Benutze jede Quelle, klar. Aber verschmähe nicht den Weg zu ihrer Labsal – und pinkele nicht hinein, bitte!
@gliwi: Ich denke, wenn der Schüler etwas Vierzigseitiges lesen sollte, um es sich zu eigen zu machen, gilt kein anderes Reglement als bei etwas viereinhalb Seiten Umfassendem: Er sollte das Werk kennen und nicht nur, ausgestattet mit einer oder mehreren Inhaltsangaben, sich verleiten lassen zu tun als ob er mitreden könne. Nach dem Muster, wenn es sich verselbständigt, sind Lebenslügen gestrickt.
Du sprichst mich an, wo du auf die Thematik der „Turnstunde“ verweist: Wem sagst du das! In meiner ersten Turnstunde, 1960 in der Sexta – „Leibeserziehung“ hieß das Fach damals noch! – traf mich die am Band kreisende Trillerpfeife des jungen, damals gerade scheidungsverstressten Lehrers am nackten Oberarm; es gab ja damals zum Turnen nur diese weißen ärmellosen Hemden, „Achselhemden“ hießen sie. Das sollte mich antreiben, weil ich der Mitschülerrunde, schmächtig und kurzatmig wie ich war, nur hinterherwanken konnte. Ein ungeheurer Schock, denn noch nie hatte ich „etwas abgekriegt“ bis dahin. Es hat mir zum Glück, bis heute, nur allen Sport verdorben, nicht die Lust am Hinzulernen und nicht den Mut, zu mir zu steh’n. Ich habe dann später in der Schülerzeitung einen kleinen Literaturskandal entfacht, indem ich eine Philippika wider das Völkerballspiel verfasste – zu der ich noch heute stehe! Na ja, soviel als Exkurs in Memoiren, Klammer zu. – Ja, ich finde es auch höchst bedeutsam, dass gerade die „Turnstunde“, dieser Aufruf zu einem freien und selbstverantworteten Lernen, [manche(r) liest eher: Anklage gegen Drill und Disziplinierung] am Domgymnasium oder wo auch immer nicht (SchülerInnen wie LehrerInnen) enthusiasmieren kann, sondern nur müde und pflichtgebeugt quittiert wird. Aber auch dies, liebe Christiane, soll wieder nicht ein Wehruf sein, wo sind wir mit der heutigen Schule! Sondern eher eine Frage: Wie könnten wir das in der Kultur kraftvoll vermitteln?
Christoph
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Mona
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Beitrag von Mona » 7. Okt 2006, 12:08

Hallo paddel :lol: ,

ich kann mir gar nicht vorstellen, dass Du die "Turnstunde" noch nicht gelesen hast :wink: !? Es sei denn, nichts als Sport ist Dein Lieblingsfach ?!? Wie gehts denn so bei Euch zu in der Turnstunde ? Ich mach für mein Leben gern Jazztanz oder Nordic Walking !!!

Mona :lol:
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helle
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Beitrag von helle » 7. Okt 2006, 12:09

oh gott wie ihr redet altah, gibs ja gar nich.. oh man ey.. ihr müsstet mal nach draußen gehen und die bücher auch nur ein paar sekunden weglegen..
Großartig, wenn jemand so gut Bescheid weiß, was "draußen" los ist, das interessiert einen ja auch. "nach draußen" – was meinst Du eigentlich damit? Sollen jetzt alle, die sich für Rilke interessieren, lieber Müll aufsammeln oder zum Kiffen um die Ecke gehen?

Dieser Schmus, zu glauben, nur wo man sich die Faust unter die Nase hält, wäre das wahre Leben, das ist doch wilder Westen und Romantik. Die Realität, ob draußen oder drinnen (irgendwann muß man ja auch wieder rein) ist ein Begriff, den wir uns machen, nicht nur irgendwas, was weh tut oder geil ist.

Als wäre in einem Rilke-Gedicht oder einer Mozart-Oper oder einem Bild von Picasso keine Realität.

Ich kannte einen leidenschaftlichen Motorradfahrer, "auf dem Bock ", nannte er das, sein Lebenstraum war: bei seiner Hochzeit mit einer Harley Davidson in die Kirche einfahren mit Musik von ACDC (glaube ich): "Highwell to hell ..." Jo, der wußte was Sache ist "draußen" in der Welt, in der harten Realität, wo das eherne Gesetz herrscht.

Grüßchen, helle

gliwi
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Beitrag von gliwi » 7. Okt 2006, 15:11

Ja, helle, diese Reaktion (Günther) begenet mir jetzt schon zum zweiten Mal hier im Rilke-Forum. Wahrscheinlich ist ihm seine innere geistige Leere bewusst geworden, und nun möchte er mit etwas auftrumpfen, von dem er glaubt, er hätte es uns voraus. Das ist wie mit den Rechtsradikalen, die mit ihrem Deutschsein auftrumpfen, weil sie sonst nichts haben. Also, lieber Günter, wir alle stehen, zum Teil schon seit vielen Jahren, Tag für Tag "draußen" unseren Mann und unsere Frau, und "die Bücher" muss ich zu meinem Bedauern oft wochenlang liegen lassen, weil mir im Arbeitsalltag die Zeit fehlt. Aber mal schnell zwischen zwei Internet-Recherchen oder nach dem Postabholen ins Rilke-Forum zu klicken, dafür reicht es mir immer.
Ich kenne übrigens einen Mann, der hat spät noch die Kurve zum Studium gekriegt, und der bedauert, dass er zwischen 10 und 16 seine Freizeit zum Kicken
verwendet - verschwendet hat. Er findet, dass wir Büchermenschen in dieser Zeit doch sehr viel gelesen haben, und diese ganze Lektüre, die man da so bewältigt, die fehle ihm heute, das könne er nie mehr nachholen.
Gruß
gliwi
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Beitrag von Mona » 7. Okt 2006, 16:22

Hi,

da mein Beitrag hier heute morgen schändlich missachtet wurde, :twisted: , schreib ich einfach noch mal :lol: . Elende Stubenhocker !!!

Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass es nichts Schöneres gibt, als sich beim Joggen oder Nordic Walking mit einer Hör-CD auf den Weg zu machen . Schon ganze Klassiker-Werke habe ich auf diese Weise kennengelernt :roll: ! Warum nicht mal auch mit Rilke ausprobieren :wink: ?

Mona :lol:
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Beitrag von gliwi » 7. Okt 2006, 16:51

Hallo Mona,
ich liebe Hörbücher! Zwischen April und Juli jage ich allnächtlich Schnecken im Garten, immer mit Hörbuch. Ich nehme halt, was es in meiner Stadtbücherei so gibt, sehr gemischtes Angebot. Was ich hasse, sind gekürzte Hörbücher. Wenn schon, dann will ich alles hören, nicht, was irgendein Verlagsmensch für mich auswählt. Bei Gedichten stellt sich das Problem natürlich nicht. Da gibt es ganz gelungene Zusammenstellungen.
So, das war jetzt off topic, aber ich wollte dir doch wenigstens antworten.
Gruß
gliwi
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roter Faden

Beitrag von lilaloufan » 7. Okt 2006, 17:00

Mona hat geschrieben: Rilke und die Zeit … Ich komme mir momentan so vor, habe ich einmal einen roten Faden, steckt er in einem Wollknäuel mit vielen anderen bunten und anderen roten Fäden und ich finde immer mehr Bedenkenswertes.
Und jetzt wunderst du dich, dass niemand Bezug nimmt auf deine Garnfusseln? Wo bist du nur? Jedenfalls nicht beim Thema.

Ein Trost, Mona: Sieh mal, ob auf meinen Beitrag oben hier Bezug genommen wurde. Es sind schwere Zeiten…
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Beitrag von Mona » 7. Okt 2006, 19:16

Hallo Ihr Besser-Wessis ,

wieso soll das nicht zum Thema passen, wenn ich paddel frage:
Hallo paddel ,

ich kann mir gar nicht vorstellen, dass Du die "Turnstunde" noch nicht gelesen hast !? Es sei denn, nichts als Sport ist Dein Lieblingsfach ?!? Wie gehts denn so bei Euch zu in der Turnstunde ? Ich mach für mein Leben gern Jazztanz oder Nordic Walking !!!

Mona
und dann noch nett darauf hinweise, dass man beides Sport und Literatur auch miteinander verbinden kann ?! Ob das wohl auch beim Paddeln funktioniert ? Würde mich schon interessieren !

Und - gliwi: Ich habe Klassiker übrigens immer komplett gehört und gelesen (und das bereits mit 10!) !!!

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tatsächlich: "Turnstunde"

Beitrag von lilaloufan » 7. Okt 2006, 20:46

Ja Mona du hast Recht, es steht ja tatsächlich «Turnstunde» drüber. Für mich war längst das, was e.u. so schön „Befreiungsschlag“ nannte, das Hauptthema hier geworden, und es hat mich gewundert, dass ’paddel’ so viel Ehr’ kriegt hier. Insofern war vielleicht mein autobiographischer Ausflug nicht beim Thema, aber er macht auch verständlich, dass ich mit deinem (und allem) Sporttreiben nichts anfangen kann. Schlechterwisserei auf meiner Seite sozusagen; ich erhoffe dein Pardon. Was ist eigentlich aus deinem Rilke-Abend in der Schule geworden? Da übrigens habe ich dir geantwortet; konntest du etwas damit anfangen?

:) :wink: :) Christoph
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