Es gibt so wunderweiße Nächte

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anyushka
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Es gibt so wunderweiße Nächte

Beitrag von anyushka » 20. Feb 2012, 21:28

Ich nehme an, viele kennen dieses Rilke Gedicht von Weihnachtskarten aller Art...:

"Es gibt so wunderweiße Nächte,
Drin alle Dinge Silber sind.
Da schimmert mancher Stern so lind,
Als ob er fromme Hirten brächte
Zu einem neuen Jesuskind.

Weit wie mit dichtem Diamantenstaube
Bestreut, erscheinen Flur und Flut,
Und in die Herzen, traumsgemut,
Steigt ein kapellenloser Glaube,
Der leise seine Wunder tut."

Ich wuerde es gern zitieren in meiner Magisterarbeit und habe erstaunt festgestellt, dass es im Index meiner Werkausgabe (4-baendige M.Engel Ausgabe, 1996) nicht auftaucht :?: !
Ich habe vergeblich versucht herauszufinden, in welchem Jahr es geschrieben und in welchem Gedichtband Rilkes es veroeffentlicht wurde.
Kann mir jemand weiterhelfen mit diesen Informationen?

Anyushka
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Renée
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Re: Es gibt so wunderweiße Nächte

Beitrag von Renée » 20. Feb 2012, 22:13

Liebe Anyushka,

das Gedicht ist am 10. Oktober 1896 in München entstanden und Rilke hat es in den Gedichtband "Traumgekrönt" aufgenommen, der im selben Jahr erschienen ist.

Sämtliche Werke Band 1, S. 84, 1955 (das ist die Zinnsche Ausgabe)

Alles Gute! Renée

stilz
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Re: Es gibt so wunderweiße Nächte

Beitrag von stilz » 20. Feb 2012, 22:47

Liebe Anyushka,

in meinem Insel-Band "Rainer Maria Rilke. Die Gedichte" (2006) steht es auf S 69 – und die zweite Strophe lautet an zwei Stellen ein klein wenig anders als Deine Version:

Demantstaube (statt "Diamantenstaube")
traumgemut (ohne s)

Herzlichen Gruß,

Ingrid
"Wenn wir Gott mehr lieben, als wir den Satan fürchten, ist Gott stärker in unseren Herzen. Fürchten wir aber den Satan mehr, als wir Gott lieben, dann ist der Satan stärker." (Erika Mitterer)

anyushka
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Re: Es gibt so wunderweiße Nächte

Beitrag von anyushka » 2. Mär 2012, 20:45

Vielen Dank fuer die detaillierte Hilfe :)!
Es ist schon toll, hier von so vielen Rilke-Fans umgeben zu sein :D ...!
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Stefano
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Re: Es gibt so wunderweiße Nächte

Beitrag von Stefano » 8. Mär 2012, 12:01

In meiner Ausgabe heißt es auch "Demantstaube". Generell finde ich es ein tolles Gedicht, besonders faszinierende finde ich den "kapellenlosen Glauben". Ich habe mich nie sonderlich viel mit Rilke beschäftigt und entdecke ihn gerade erst für mich. Ich habe für meine Großeltern diverse tolle alte Gegenstände vom Dachboden geräumt und bei -- Link gelöscht von sedna / Mod -- zur Versteigerung angeboten, und dabei ist mir auch ein Rilke-Sammelband in die Hände gefallen.
Kann man diese Forumlierung als einen Glauben an einen Gott interpretieren, der aber nicht zwangsläufig im hergebrachten und traditionellen Wege verehrt werden muss, also in der Kirche, sondern fernab von Litaneien inmitten seiner eigenen Schöpfung, also in Wald und Wiese?

Grüße

Stefano
Zuletzt geändert von Stefano am 14. Mär 2012, 17:48, insgesamt 1-mal geändert.

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lilaloufan
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Re: Es gibt so wunderweiße Nächte

Beitrag von lilaloufan » 8. Mär 2012, 15:15

Stefano, willkommen im Formu! (Hiermit ist der köstliche Tippfehler ausgeglichen *schmunzel*.)
Stefano hat geschrieben:Kann man diese Forumlierung als einen Glauben an einen Gott interpretieren, der aber nicht zwangsläufig im hergebrachten und traditionellen Wege verehrt werden muss, also in der Kirche, sondern fernab von Litaneien inmitten seiner eigenen Schöpfung, also in Wald und Wiese?
fragst Du.

Dieses Gedicht des bald drei Mal sieben Jahre alten Jurastudenten stammt ja aus einer Zeit, da Rilke einerseits sich von der frömmelnden Bigotterie seiner Mutter absetzt, andererseits selbst eine innige Beziehung zur Vatergottheit ausbildet, die er in monotheïstischen Religionen wie der jüdischen und der islamischen anziehend findet (drei Jahre später beginnt in innerem Dialog die Arbeit am „Stundenbuch“).

Insofern ringt Rilke da mit „Glauben“, ja. Aber Du schreibst: „Glauben an einen Gott…“ Ich würde bei Rilke durchaus weiter gehen in der Entkonfessionalisierung dieses Begriffes.

Ich lese in dem Wort „Glauben“ an dieser Stelle eher eine Seelenstimmung, man könnte auch sagen eine Bewusstseinshaltung, eine innere Übung der Tugend, ganz unabhängig von irgendeinem Gottesbegriff sogar. Anrufungen an einen Gott, Gebetsartiges, dergleichen tritt ja erst im Stundenbuch auf. Von den „frommen Hirten“ des Lukasevangeliums ist hier nur metaphorisch die Rede, und das „Jesuskind“ ist ein „neues“, nicht ausgesprochenerweise das biblisch-historische.

Nun sprichst ja auch Du in Deiner Frage die vatergöttliche Werkwelt an, die „Schöpfung“, „Wald und Wiese“, und zu Recht, denn Rilke dichtet: „Flur und Flut“, Geo- und Hydrosphäre.

Aber nach dem „und“ spricht er nur noch vom seelischen Innenraum: „in die Herzen“.

Das menschliche traumgleiche Gemüt also ist es, das an die Stelle von Gotteshäusern tritt; die Menschenseele selbst wird zum bildnislosen Tempel. Das Wunder des nächtlichen Naturbilds wirkt dann dort.

Daher stimme ich Dir zu, dass es um einen nicht von kirchlicher Institution vermittelten und in „Litaneien“ rituell gepflegten und gelebten Glauben geht, aber die Alternative ist nicht als ein spinozistisches Frommwerden an der Natur, „in Wald und Wiese“, gedacht, sondern als ein „in die Herzen“ hinaufverlegter Akt, der „leise seine Wunder tut”.

Welcherart leise vollzogene Wunder gibt es da?

Das entschlüsselt sich mir, wenn ich davon ausgehe, dass die Seele nicht nur ein Tag-Erleben in dem mit wachen Sinnen und mit dem ganzen Spektrum von Ausdrucksformen für Lust und Begehren bis Angst und Aggression ausgestatteten Leib kennt, sondern auch eine Nacht-Seite hat, ein Dasein jenseits des Gebundenseins an Organe und Lebensprozesse. Von dieser Daseinssphäre bringen wir ja oft des Morgens etwas mit in den Tag: die Lösung eines am Abend begrübelten Problems, einen ins Positive gewendeten Affekt, eine Einsicht in Zusammenhänge, dort wo wir am Abend nur Einzelheiten sahen. Wunderweiße Nächte der Seele sind es, in denen wir gleichsam etwas von dem Schimmern unserer biographischen Visionen, vom linden Glanz des unser Leben begleitenden oder überstrahlenden Stern in uns aufnehmen und uns das wie in Silber gefasste Bild vergegenwärtigen dessen, der wir sind oder werden wollen.

Das leiseste und doch größte Wunder geschieht immer dann, wenn wir etwas aus dieser „weit“ erscheinenden Flur und Flut, die weit mehr umfasst als den uns bekannten Umkreis, in unser Tag-Leben und –Erleben mitbringen. Christian Morgenstern hat in seinem Gedicht: «Abendweise» diese Verhältnisse aus der quasi gegenüberliegenden Perspektive angesprochen:
  • Wunder-voller Hain der Nacht,
    den wir Tag um Tag betreten,
    drinnen Tag um Tag wir beten,
    zueinander tief erwacht …

    Wölbe deiner Wipfel Pracht
    über unserm stillen steten
    Opfer, aus emporgewehten
    Seelenflammen fromm gebracht!
Ich sehe es an als das Wunder, dass
• Erkenntnis meines eigenen Wesens und
• Liebe zu der Welt um mich her
koïnzidieren können.

Imaginationen dieser Art wären ein „kapellenloser Glaube“, nun nicht an einen Gott im Himmel, sondern Glaube gegenüber einem Ewigen in der Menschenseele, wie ich es hier manchmal als das «Ich» bezeichnet habe.

Ein solcher „Glaube“ braucht keine pfäffischen Vermittler – sie würden Rilke nur stören: „Die starke innerlich bebende Brücke des Mittlers hat nur Sinn, wo der Abgrund zugegeben wird zwischen Gott und uns –; aber eben dieser Abgrund ist voll vom Dunkel Gottes, und wo ihn einer erfährt, so steige er herab und heule drin (das ist nötiger, als ihn zu überschreiten). Erst zu dem, dem auch der Abgrund ein Wohnort war, kehren die vorausgeschickten Engel um, und alles tief und innig Hiesige, das die Kirche ans Jenseits veruntreut hat, kommt zurück; alle Engel entschließen sich, lobsingend zur Erde!“, schreibt Rilke siebenundzwanzig Jahre später, 22. Februar 1923, an Ilse Jahr.

So betrachtet ist dieses Gedicht nicht „Weihnachtsgedicht“ mit Blick auf das Weihnachten der Zeitenwende, sondern allenfalls im Sinne des: „Wär' Christus tausendmal zu Bethlehem geboren, doch nicht in dir: Du bliebst noch ewiglich verloren.“ (Angelus Silesius, 1674)

l.
»Wir tragen leidenschaftlich den Honig des Sichtbaren ein, um ihn im großen goldenen Bienenstock des Unsichtbaren anzuhäufen.«

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Re: Es gibt so wunderweiße Nächte

Beitrag von anyushka » 8. Mär 2012, 21:27

Der "kapellenlose Glaube" Rilkes beschaeftigt mich auch im Moment. Rilke selbst meinte ja, dass es seine „Ambition wäre, in allen Tempeln der Welt, nicht als Neugieriger, sondern als ächter Beter eintreten zu dürfen“ (leider weiss ich die Originalstelle dazu gerade nicht, ich zitiere aus Gisli Magnussons "Dichtung als Erfahrungsmetaphysik", S. 218).
Magnusson, Gisli, Dichtung als Erfahrungsmetaphysik. Esoterische und Okkultistische Metaphysik bei Rainer Maria Rilke. Würzburg: Königshausen&Neumann, 2009.
Ich sehe Rilke als einen ewig Suchenden, der sich in vielen dieser "Tempel" umgeschaut und das in sich aufgenommen hat, was ihm im jeweiligen Erleben wahr und hilfreich erschien. Am Christentum mochte er ja zum Beispiel Christus nicht :), u.a. weil er von der Kirche zum Inbild des Leidens gemacht worden sei, als ob die Welt nur aus Leid bestünde (dazu ist der Brief des jungen Arbeiters sehr interessant). Und das passt mit der lebensbejahenden Lyrik Rilkes ja so gar nicht zusammen. "Hiersein ist herrlich", sagt der Dichter :D (in der 7. Elegie)! Aber die Bibel an sich ist fuer ihn trotzdem, wie fuer so viele, die reinste Fundgrube an Motiven und Bildern - ganz besonders das Alte Testament, in dem sich Jesus noch nicht in "in alles hineinmischt" :wink: (auch ein Zitat aus dem Brief eines jungen Arbeiters).
Was ihn scheinbar am ehesten ueberzeugt ist "Einfachheit" der Religion - das sagt er ueber den Islam und auch ueber die russische Volksfroemmigkeit, die ihn dann im Stunden-Buch so beeinflusste. Ob das nun immer der objektiven Wahrheit entsprach oder nicht mag dahingestellt sein - wer je in einem russisch-orthodoxen Gottesdienst war, wird mir zustimmen, dass "einfach" keine adaequate Beschreibung dafuer ist...aber Rilke meinte in diesem Zusammenhang auch eher die Glaeubigkeit des Volkes. In seinem Interesse am Alten Testament bedeutet Einfachheit eben genau dies: dass es keinen Vermittler zu Gott bedarf. Einfachheit ist der "direkte" Zugang zu Gott, wie es lilaloufan schon ausgefuehrt hat (wieder bin ich von der Qualitaet des Diskussionsbeitrags hingerissen ;)... eine sehr spannend zu lesende Antwort :)!).
Fuer einen Blick in Rilkes Interesse am Islam: Kuschel, Karl-Josef, „Gott von Mohammed her fühlen“. In: Schweikert, Rudi (Hrsg.), “Die Welt ist in die Hände der Menschen gefallen”. Rilke und das moderne Selbstverständnis. Frankfurt a.M./Leipzig: Insel, 2002 (i. A. d. Rilke-Gesellschaft Bern). S. 67-90.
Der Gott, an dem Rilke "baut", ist allerdings sein ganz eigener:

"Denn nur dem Einsamen wird offenbart,
und vielen Einsamen der gleichen Art
wird mehr gegeben als dem schmalen Einen.
Denn jedem wird ein andrer Gott erscheinen,
bis sie erkennen, nah am Weinen,
dass durch ihr meilenweites Meinen,
durch ihr Vernehmen und Verneinen,
verschieden nur in hundert Seinen
ein Gott wie eine Welle geht."

(Aus: "Mit einem Ast, der jenem niemals glich", Stunden-Buch)

Das "Meinen" und "Verneinen" der Theologen interessiert ihn dabei nicht sonderlich. Wer Gott sucht, wofuer auch immer der Begriff "Gott" stehen mag, wird einen Gott finden, in der Stille, in Einsamkeit, und auf hoechst eigene Weise.
Mit dieser Art "kapellenloser Glaeubigkeit" kann ich mich durchaus anfreunden :) ...
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Re: Es gibt so wunderweiße Nächte

Beitrag von lilaloufan » 8. Mär 2012, 21:53

Ergänzend der Hinweis: In unserer langen, irgendwann leider verebbten Diskussion #1740 steht einiges zu den heute erneuerten Fragen. (Dort hat auch Gísli beigetragen.)

Lieben Gruß, l.
»Wir tragen leidenschaftlich den Honig des Sichtbaren ein, um ihn im großen goldenen Bienenstock des Unsichtbaren anzuhäufen.«

Stefano
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Re: Es gibt so wunderweiße Nächte

Beitrag von Stefano » 9. Mär 2012, 10:44

Ich danke euch für die erhellenden Beiträge und für den Verweis auf die Diskussion, die bereits stattgefunden hat. Rilke scheint mir immer mehr ein durchaus lesenswerter Dichter zu sein und ich freue mich schon darauf, tiefer in sein Werk einzutauchen.

Grüße
Stefano

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Re: Rilke immer mehr ein lesenswerter Dichter

Beitrag von lilaloufan » 9. Mär 2012, 11:21

Stefano hat geschrieben:… und ich freue mich schon darauf, tiefer in sein Werk einzutauchen.
Bitte bring' uns bisweilen eine Perle mit herauf, die wir dann gemeinsam nach dem in ihr verdichteten Geheimnis befragen können.

Grüßle, Christoph
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Re: Es gibt so wunderweiße Nächte

Beitrag von Stefano » 14. Mär 2012, 17:49

Das werde ich tun;) Hoffentlich komme ich am Wochenende mal wieder dazu, mehr zu lesen...

sedna
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Re: Es gibt so wunderweiße Nächte

Beitrag von sedna » 23. Mär 2012, 01:57

Hallo und Willkommen, Stefano,

auch empfehlenswert zu lesen: Rilkes "Duineser Elegien".

Werbung nicht mehr, nicht Werbung, entwachsene Stimme,
sei deines Schreies Natur; [...]


Dies ist der Anfang der "Siebenten Elegie".
Was meinst Du, wie mag Rilke das gemeint haben? In welchem Sinne könnten wir hier "Werbung" verstehen?
Ich für meinen Teil nehme an, dass Rilke sicher keine Reklame meinte, sich auch von "Schleichwerbung" in Gesprächen ziemlich abgestossen gefühlt haben müsste.

Dein erwachendes Interesse an Rilke in Ehren. Deinen daraus erwachsenden Fragen wird man hier im Forum auch gerne Zeit und Aufmerksamkeit widmen.

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sedna
Moderatorin
die ein ausbrechendes Lied in die Unsichtbarkeit wirft!

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