O-Ton Rilke

Rilke-Texte gesucht und gefunden

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luxor
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O-Ton Rilke

Beitrag von luxor » 26. Feb 2019, 19:52

Hallo,

gibt es eine Tonaufnahme von Rilke? Und wenn es so sein sollte: Wo kann man sie hören?


Grüße

Luxor

stilz
Beiträge: 1186
Registriert: 26. Okt 2004, 10:25
Wohnort: Klosterneuburg

Re: O-Ton Rilke

Beitrag von stilz » 26. Feb 2019, 22:30

Hallo Luxor,

diese Frage wurde hier im Forum schon früher einmal gestellt --- und leider mit "Nein" beantwortet: viewtopic.php?p=6659#p6659

Schade!
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stilz
"Wenn wir Gott mehr lieben, als wir den Satan fürchten, ist Gott stärker in unseren Herzen. Fürchten wir aber den Satan mehr, als wir Gott lieben, dann ist der Satan stärker." (Erika Mitterer)

Georg Trakl
Beiträge: 29
Registriert: 30. Jan 2005, 17:30

Re: O-Ton Rilke

Beitrag von Georg Trakl » 28. Feb 2019, 15:01

+++
Anmerkung der Moderatorin:
Ich persönlich empfinde Beiträge wie den folgenden inzwischen als SPAM, möchte aber niemandem den Spaß verderben, der an so etwas Vergnügen findet, und begnüge mich daher mit dieser Anmerkung.
Wem's gefällt - hier gibt es mehr davon: http://rilke.de/forum/viewforum.php?f=41

stilz (Mod)

+++


Geehrte(r) Luxor,
gibt es leider nicht ... Gibt es doch! Man soll den Korn jedenfalls nicht allzu rasch in die Flinte werfen! Umfangreiche Recherchen in den diversesten nationalen und internationalen Archiven haben letztendlich zum Erfolg geführt, und so ist es bemühten WissenschafterInnen gelungen, eine wohl einzigartige Tonaufnahme mit der Stimme Rainer M. Rilkes aus 1924 "auszugraben": Auf dem Dachboden der Villa Griffone in Sasso Marconi wurde kürzlich eine Kiste mit Schellack-Platten aus dem Nachlasse des Marchese von Marconi gefunden, in welcher sich auch die oben angesprochene Tonaufnahme, bezeichnet mit "René Karl / Lettre pour Aurelia" - allerdings verstaubt, durch abgenutzte Grammophonnadeln stark zerkratzt und fragmentiert - befand. Nach sorgfältiger Prüfung der Provenienz sowie umfangreichen Restaurationsarbeiten ist es einem Team des Massachusetts Institute of Technical Arts unter der Leitung des britischen Sounddesigners Sir Oliver Lodge jun. dennoch gelungen, den desolaten Tonträger zu restaurieren und ihn damit einem geneigten Publikum zugänglich zu machen. GermanistInnen vermuten, es könnte sich hierbei um den Vorentwurf eines der Scotti-Briefe handeln, den Rilke - zu dieser für ihn leidvollen Zeit gerade wieder im Sanatorium Valmont sur Territet aufhältig und des Schreibens nicht fähig - seinem Wärter in die Feder diktierte. Ich hoffe, zu einer Bereicherung des Rilke-Forums beizutragen, indem ich den Fund in Dateiform hier einstelle. Ein Copyright auf diese Aufnahme ist meines Wissens überdies nicht vorhanden, daher freut es mich, dieses Kleinod aus meiner privaten Sammlung den geneigten RilkeanerInnen in diesem Forum zur Verfügung stellen zu können. Hier der Link zu diesem einzigartigen Tondokument:
https://www.dropbox.com/s/pl5c25c8ongiv58/Tondokument%20Rilke%20%5B1924%5D.mp3?dl=0

Georg Trakl jun.

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