Gedichtsinterpretationen

Von den frühen Prager Gedichten über Cornet, Neue Gedichte, Sonette und Elegien bis zum lyrischen Grabspruch

Moderatoren: Thilo, stilz

Antworten
Chrisi

Gedichtsinterpretationen

Beitrag von Chrisi » 1. Jun 2005, 14:11

Hallo miteinander!

Kennt ihr eine brauchbare Website zu Gedichtsinterpretationen? Habe bis jetzt noch keine gefunden!
Oder habt ihr vielleicht Interpretationen zu den Gedichten: Die Rosenschale, Römische Fontaine, Abschied, Pieta und Spanische Tänzerin?

Falls ja, könntet ihr sie mir bekanntmachen?

Wäre echt lieb!

Liebe Grüsse

Chrisi :lol:

Fritz
Beiträge: 65
Registriert: 27. Feb 2005, 20:08
Wohnort: Berlin

Beitrag von Fritz » 1. Jun 2005, 16:55

Hallo,

versuchs doch mal unter "Suche", ob Du etwas findest ... und bitte formuliere Deine Ideen und Fragen selbst etwas konkreter ... , wenn Du nicht weiterkommst ...

Wir finden es nicht so toll, wenn wir Schnellexpress machen sollen, fuer verschusselte Lernaufgaben ...

Viele Grüße von Fritz :lol:

Chrisi

Beitrag von Chrisi » 1. Jun 2005, 17:19

Sali Fritz!

Danke für deinen Rat ! Habe es versucht, jedoch ist nichts dabei herausgekommen! Ich brauche dringend deine Hife, denn ich habe morgen meine mündliche Abschlussprüfung und bin jetzt ein wenig unter Zeitdruck! :?

Hast du grundlegende Interpretationsansätze zu den oben erwähnten Gedichten? Sie müssen nicht ausführlich sein! Oder könntest du mir zumindest verraten, was sie für Versfüsse haben?

So hätte ich vielleicht noch eine Chance auf die richtige Spur zu kommen!

Herzlichen Dank!

Chrisi

Fritz
Beiträge: 65
Registriert: 27. Feb 2005, 20:08
Wohnort: Berlin

Beitrag von Fritz » 1. Jun 2005, 20:28

Hallo,

tut mir leid, da muss ich passen :( . Tatsächliche Expertin für solche Fragen ist - meines Wissens nach - im Forum gliwi ! Vielleicht schreibst Du Ihr ein PN ?

Viele Grüße und alles Gute für morgen von Fritz :lol:

Hans-Bär

Frage

Beitrag von Hans-Bär » 2. Jun 2005, 12:54

Warum lest ihr Gedichte?
Ist eure Weld so schnöde dass ihr sie mit dem blosen Glang und Aneinanderreiung von Worten verschönern müsst?
:wink: :idea: :?: :!:

gliwi
Beiträge: 941
Registriert: 11. Nov 2002, 23:33
Wohnort: Ba-Wü

Beitrag von gliwi » 2. Jun 2005, 22:42

Also zur "Römischen Fontäne" gibt es was bei google, Pietá und Spanische Tänzerin haben wir hier im Forum schon behandelt, da muss man halt ein paar Seiten zurückgehen. Aber jetzt ist es ja eh schon zu spät. Und was Dich, Hans-Bär, anbetrifft: hast du dir deine eigene Rechtschreibung gemacht oder hast du wirklich so wenig Ahnung davon?
gliwi

Benutzeravatar
Volker
Beiträge: 200
Registriert: 8. Mär 2003, 12:39
Wohnort: Freie Hansestadt Bremen

An die Deutschen

Beitrag von Volker » 2. Jun 2005, 23:46

Hallo Gliwi, Hans-Bär schreibt wohl absichtlich so.
Spottet nimmer des Kinds, wenn noch das alberne
Auf dem Rosse von Holz herrlich und viel sich dünkt, 
O ihr Guten! auch wir sind  
Thatenarm und gedankenvoll!
(Hölderlin, "An die Deutschen")
Gruß
V.

gliwi
Beiträge: 941
Registriert: 11. Nov 2002, 23:33
Wohnort: Ba-Wü

Beitrag von gliwi » 3. Jun 2005, 16:57

Hallo Volker,
das ist aber mal eine Freude! Ich habe dich schon ziemlich vermisst. Wieder mal an Land? Also wenn deine Theorie stimmt, dann stammt H.-B. aus Baden oder aus Sachsen. Ich dachte übrigens eher an George als an Hölderlin, wegen seiner eigenwilligen Schreibung und Zeichensetzung. Goethes Mutter fällt mir jetzt noch ein - illustre Gesellschaft! Ob H.B. da hineinpasst? Na, Hauptsache, du bist wieder dabei - bis zur nächsten großen Reise?
Liebe Grüße
Christiane

stilz
Beiträge: 1182
Registriert: 26. Okt 2004, 10:25
Wohnort: Klosterneuburg

Beitrag von stilz » 7. Jun 2005, 10:40

Hallo an alle,

ich hab eigentlich grad überhaupt keine Zeit, aber Hans-Bär kann ich nicht widerstehen, da muß ich einfach antworten...

Hans-Bär hat gefragt:
Warum lest ihr Gedichte?
Ist eure Weld so schnöde dass ihr sie mit dem blosen Glang und Aneinanderreiung von Worten verschönern müsst?


Dazu fällt mir zuerst ganz spontan ein:
"Was ist noch fader als Fischen?" - "Zuschau'n beim Fischen!"

(womit ich nicht passionierte Angler beleidigt haben will!)

Aber bei näherem Nachdenken: die Frage ist nicht ganz unberechtigt!
Warum lesen wir Gedichte?
Warum hören wir Musik?
Warum betrachten wir Bilder?
Und natürlich auch:
Warum dichten, musizieren, malen wir?

Meine Antwort an Hans-Bär:

Ohne der Worde Glang,
ohne Danz und Gesang,
ohne Farben und Dufd,
ohne die Gunsd, die mich rufd,
ohne Gedangen zum "Sinn",
stattdessen nur immer "Gewinn"...

wär mein Leben wohl öde,
meine "Weld" viel zu schnöde!


Liebe Grüße

stilz

helle
Beiträge: 307
Registriert: 6. Mai 2005, 11:08
Wohnort: Norddeutsche Tiefebene

Beitrag von helle » 8. Jun 2005, 22:06

[...] warum drücken wir etwas aus?

Warum reimen wir oder zeichnen ein Mädchen
direkt oder als Spiegelbild
oder stricheln auf eine Handbreit Büttenpapier
unzählige Pflanzen, Baumkronen, Mauern,
letztere als dicke Raupen mit Schildkrötenkopf
sich unheimlich niedrig hinziehend
in bestimmter Anordnung?

Überwältigend unbeantwortbar!
Honoraraussicht ist es nicht,
[...]

(Gottfried Benn, Satzbau)

Fritz
Beiträge: 65
Registriert: 27. Feb 2005, 20:08
Wohnort: Berlin

Beitrag von Fritz » 9. Jun 2005, 07:18

Hallo Alle,

weshalb ich Gedichte lese ?

Die Gedanken sind frei

Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten,
sie fliegen vorbei, wie nächtliche Schatten.
Kein Mensch kann sie wissen, kein Jäger erschießen.
Es bleibet dabei: Die Gedanken sind frei!

Ich denk' was ich will und was mich beglückt,
doch alles in der Still', und wie es sich schicket.
Mein Wunsch, mein Begehren kann niemand verwehren,
es bleibet dabei: Die Gedanken sind frei!

Ich liebe den Wein, mein Mädchen vor allen,
sie tut mir allein am besten gefallen.
Ich bin nicht alleine bei meinem Glas Weine,
mein Mädchen dabei: Die Gedanken sind frei!

Und sperrt man mich ein in finstere Kerker,
das alles, das sind vergebliche Werke.
Denn meine Gedanken zerreißen die Schranken
und Mauern entzwei, die Gedanken sind frei!

Drum will ich auf immer den Sorgen entsagen
und will mich auch nimmer mit Grillen mehr plagen.
Man kann ja im Herzen stetz lachen und scherzen
und denken dabei: Die Gedanken sind frei!

Urheber / Autor unbekannt

Liebe Grüße vom Fritz :lol:

Ansgar

Denn, Herr, die großen Städte

Beitrag von Ansgar » 21. Jun 2005, 07:28

Suche zu dem Gedicht :

Denn, Herr, die großen Städte

eine Interpretation! Bitte antwort an agersmann@web.de

Gast

interpretation der Epoche

Beitrag von Gast » 29. Jun 2005, 18:27

hallo ,

ich habe hier im Forum schon einige interessante Beiträge gefunden die mir sehr weiter geholfen haben ........doch ich habe bis jetzt nichts über die Literaturepoche gefunden in der Rilke geschrieben hat . ich muss eine Facharbeit über Rilkes "Herbsttag" schreiben , kann aber nicht genau feststellen ob dieses Gedicht eher zum Impressionismus oder zum Symbolismus gehört und woran mna dies erkenne kann ......würde mich sehr freuen wenn mir hier jemand weiterhelfen könnte .....vielen dank . julia

Antworten