Der Narr(Christus-Visionen)

Von den frühen Prager Gedichten über Cornet, Neue Gedichte, Sonette und Elegien bis zum lyrischen Grabspruch

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Mona
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Der Narr(Christus-Visionen)

Beitrag von Mona » 6. Sep 2009, 14:08

Hallo,

in "Der Narr" in Rilkes "Christusvisionen" heisst es am Schluss:
"Ein müdes Lächeln nur wirft er ihm zu"
Ich kann das "ihm" nicht zuordnen, da zuvor von einer "Kleinen", der Anna, die Rede ist. So müsste es doch "ihr" heissen ? Findet jemand eine Erklärung , warum hier "ihm" steht und auf wen es sich beziehen könnte ?

Mona :D
"Wie man sich lange über die Bewegung der Sonne getäuscht hat, so täuscht man sich immer noch über die Bewegung des Kommenden. Die Zukunft steht fest,... wir aber bewegen uns im unendlichen Raume."(RMR)

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lilaloufan
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Re: Der Narr(Christus-Visionen)

Beitrag von lilaloufan » 6. Sep 2009, 14:16

Ihm, dem Kinde {n}. Zwei Zeilen obenan ist der Bezug.

Lieben Gruß,
Christoph

P.S.: Kleine lieden ziet men niet. [nl]
»Wir tragen leidenschaftlich den Honig des Sichtbaren ein, um ihn im großen goldenen Bienenstock des Unsichtbaren anzuhäufen.«

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