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Die liebende

Verfasst: 3. Mär 2011, 18:27
von alexxxx
Hallo kann mir jemand eine gute Interpretation und ein paar Stilmittel aufschreiben. Ich verstehe dieses Gedicht gar nicht.


http://de.wikisource.org/wiki/Die_Liebende

Re: Die liebende

Verfasst: 3. Mär 2011, 21:34
von gliwi
Nein. Wir machen hier nicht den Guttenberg. Wozu brauchst du das? Eine Hausaufgabe?
Wenn du Interpretationshilfe haben willst, musst du deinen eigenen Interpretationsversuch hier einstellen und dann darauf hoffen, dass jemand Lust hat, auf dieser Grundlage zu diskutieren.

Die Liebende


Das ist mein Fenster. Eben
bin ich so sanft erwacht.
Ich dachte, ich würde schweben.
Bis wohin reicht mein Leben,
und wo beginnt die Nacht?

Ich könnte meinen, alles
wäre noch Ich ringsum;
durchsichtig wie eines Kristalles
Tiefe, verdunkelt, stumm.

Ich könnte auch noch die Sterne
fassen in mir, so groß
scheint mir mein Herz; so gerne
ließ es ihn wieder los

den ich vielleicht zu lieben,
vielleicht zu halten begann.
Fremd, wie niebeschrieben
sieht mich mein Schicksal an.

Was bin ich unter diese
Unendlichkeit gelegt,
duftend wie eine Wiese,
hin und her bewegt,

rufend zugleich und bange,
daß einer den Ruf vernimmt,
und zum Untergange
in einem Andern bestimmt.


Aus: Der Neuen Gedichte anderer Teil

Re: Die liebende

Verfasst: 4. Mär 2011, 16:14
von helle
Das Gedicht ist leicht zu verstehen. Der Verfasser versucht, sich in die Gefühlslage einer anderen Person zu versetzen. Diese Person ist eine Frau, die erwacht. Sie ist verliebt und nun versucht sie, sich Rechenschaft über ihre Empfindungen zu geben, denn sie ist nicht mehr Herrin darüber, sie weiß nicht recht, wie ihr geschieht, es ist eine Art schöner Verwirrung, die sie in Worte zu fassen versucht. Die Art, dies zu tun, sind die Stilmittel. Sie müßtest Du beschreiben, dann könntest Du im Verständnis einen Schritt weiter kommen.