Frühling bei *Rilke*

Von den frühen Prager Gedichten über Cornet, Neue Gedichte, Sonette und Elegien bis zum lyrischen Grabspruch

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Nejka
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Frühling bei *Rilke*

Beitrag von Nejka » 13. Apr 2003, 11:17

Hallo!

Anscheinend müsste das Thema doch lieber "Frühling bei *Rilke*" heissen, weil es, solange es nur "Frühling" heisst, zu suggestiv ins Positiv-Frühlingshafte verführt!

Meine Absicht bei dem Thema Frühling war eben *Rilkes* Frühling mittels seiner Gedichte vorzustellen. Ich habe gehofft, dass sich zeigen würde, wie problematisch, widersprüchlich, betörend, verwirrend oder was auch immer *Rilkes* Frühling sein kann.

Was dann ein interessantes Bild ergeben könnte, wenn man Rilkes Frühling mit den "üblichen" und "geläufigen" Frühlingsvorstellungen vergleichen würde.

Deswegen habe ich dieses Thema angefangen und ich bitte alle, die ihre Beiträge zu Rilkes Frühling schon in dem vorherigen Thema veröffentlicht haben, hierher zu kopieren, damit wir eine Übersicht haben.

Und der liebe Frühling soll der liebe Frühling bleiben.

Hoffentlich klappt es jetzt :D

Nejka

Nejka
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Beitrag von Nejka » 13. Apr 2003, 11:19

/.../
Aber jetzt in diesen Frühlingswochen
hat mich etwas langsam abgebrochen
von dem unbewussten dunkeln Jahr.
Etwas hat mein armes warmes Leben
irgendeinem in die Hand gegeben,
der nicht weiss was ich noch gestern war.

("Die Liebende", Das Buch der Bilder)

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