Leara Rilke

Rilkes Eltern und Familie, seine Kindheit, Prag, St. Pölten

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ulrich
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Leara Rilke

Beitrag von ulrich » 10. Jun 2003, 22:38

Im Getty Katalog finden sich '...one undated letter includes poem by R.M. Rilke, and Stefan George and photo of Leara Rilke.'

Meinen die Clara oder gab es auch eine Leara ?

Leara Rilke: ein schoener Name, ...Vielleicht seine mythische Schwester, Taenzerin oder Saengerin, erfolgreich auf den Buehnen in Paris aber von der Welt vergessen am Ende, gross nur noch im Herzen ihrer ueberlebenden Bewunderer...etc
:wink:
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--Pierre Teilhard de Chardin

Marie
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Beitrag von Marie » 11. Jun 2003, 15:11

Wenn du die Möglichkeit hast, das Photo ins Forum zu stellen, ließe sich das schnell klären. Ich vermute, es handelt sich um einen Schreibfehler und müsste "Clara" heißen. "Leara" ist mir zumindest noch nie untergekommen (will aber nichts heißen!)
Gruß :roll:

Gast

Beitrag von Gast » 14. Jun 2003, 20:07

Hallo,
leider funktioniert mein System zur Zeit nicht so perfekt. Manche Antworten (wie die hier schon mal geschriebene) verschwinden spurlos, andere kommen dummerweise doppelt ins Forum. Ich verstehe das nicht ganz, weil das bisher recht gut geklappt hat.
Aber zur Sache: Auch ich habe im letzten Jahr mich über die Getty-Site gewundert. Aber die Sache ist wirklich so wie vermutet. Es handelt sich um einen Brief von Clara Rilke. Der Rest der Rilke-Dokumente ist nicht so aufregend. Ein Großteil geht darum, dass Marguerite Hoffmann, eine Freundin des Malers Melchior Lechter, eine Duse-Biografie übersetzt hat und im Insel-Verlag bei Kippenberg herausbringen möchte. Rilke soll da für sie (1925 als er in Paris ist) ein gutes Wort einlegen. Er hat die Übersetzung wohl gesehen und war zufrieden. Die ganze Sache hat sich dann aber doch zerschlagen.
Hübsch ist die Abschrift eines Gedichts von Rilke 'An Stefan George'. Aber das ist längst gedruckt.
Übrigens sind die Getty-Leute sehr nett und hilfsbereit. Vielleicht sollte man sie aber doch über die Identität von Leara und Clara aufklären?
Viel Glück!
e.u.

ulrich
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Beitrag von ulrich » 15. Jun 2003, 01:22

Vielleicht sollte man es dabei belassen, sollte man sie ihm lassen. Sie ist es vielleicht, auf die er sein Leben lang gehofft hatte, die mythische Leara Rilke, seine Frau fuer's Leben, die anders als Clara war - Leara war ihm geistig gewachsen und sie verstand ihn, liebte ihn um seiner selbst willen, und nicht wegen seiner Gedichte oder seiner Persoenlichkeit. Sie liebe seine Seele und seinen Geist und seinen Schmerz und seine Hoffnung. Moege es immer diese Leara Rilke geben, 'und vielleicht waere ihm nichts geschehen.....'
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