Rilke Gesellschaft

Was sollen wir ändern, was ausbauen, was gefällt Ihnen gut?

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Gast

Rilke Gesellschaft

Beitrag von Gast » 19. Jun 2004, 08:15

Hallo,
ist das hier eigentlich die (offizielle) Seite der Rilke-Gesellschaft ?
Gruss, G.

Renée
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Rilke-Gesellschaft

Beitrag von Renée » 19. Jun 2004, 10:40



Nein, die offizielle Adresse der Rilke-Gesellschaft ist http://www.rilke.ch, weil die Gesellschaft in der Schweiz gegründet wurde. Dort findest Du auch das Programm der diesjährigen Rilke-Tagung in Antwerpen.

Grüße, Renée

Gast

Beitrag von Gast » 19. Jun 2004, 13:05

Hallo,

danke Renèe für die rasche Antwort!

Interessieren würde mich, wie diese Seite - besonders das Forum hier - entstanden sind, ob es dazu eine Geschichte gibt, und wie das Selbstverständnis dieser Seiten - des Forums insbesondere - ist ?! Darf hier jeder reinschreiben oder muss man registriert oder irgendwo Mitglied sein ?

Gruss, G.

Thilo
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Beitrag von Thilo » 22. Jun 2004, 22:43

Hallo G.,

Als ich die Seite 1998 begann, war das Motto "Rilke entdecken - Rilke besprechen". Daran hat sich seither nichts geändert. Obwohl der Umfang an Originaltexten inzwischen beträchtlich gewachsen ist, sehe ich die Seite weniger als ein Rilke-Archiv denn als einen Tummelplatz für Rilke-Freunde und Rilke-Interessierte.

Auf die Idee gekommen bin ich zum einen durch meine Liebe zu Rilkes Werk (Lyrik, Prosa, Aufsätze, aber auch die Briefe und Tagebuchaufzeichnungen - den Auslöser gab das Gedicht "Archaischer Torso Apollos") und mein Interesse für sein Leben. Dazu kam zum anderen mein Studium der Kommunikationswissenschaft. Ich wollte das neue Medium Internet nutzen, um die Menschen, mit denen ich die Rilke-Leidenschaft teile, zusammen zu bringen. Der scheinbare Widerspruch zwischen dem Elegien-Dichter und dem Hypermedium war sicher ein zusätzlicher Reiz. Ich denke, die Seite hat inzwischen bewiesen, dass dieser Widerspruch auf Vorurteilen gegenüber dem Dichter sowie dem Internet beruht.

Über die Startseite versuche ich immer wieder anhand aktueller Themen einen neuen Zugang zu Rilke-Texten zu vermitteln. Das Herz von rilke.de ist das Forum, in dem sich Rilke-Interessierte auf eine spontane, ungezwungene Weise austauschen können. In diesem Sinne ist das Forum natürlich auch für jeden offen. Ich empfehle dennoch, sich anzumelden, denn von einer Anmeldung profitiert der Einzelne wie auch das ganze Forum: Wer sich anmeldet, kann etwa private Nachrichten senden und empfangen und wird auf Wunsch per Mail informiert, wenn auf seine Fragen geantwortet wurde. Vor allem aber können die Beiträge angemeldeter Nutzer zugeordnet werden, so dass die anderen Mitglieder eines Forums sehen können, welche Beiträge die Person bisher schon geschrieben hat. Das verleiht dem Ganzen ein wenig Verbindlichkeit, die auch im Internet praktisch ist.

Das Spektrum der Mitglieder reicht von Menschen, die an einer einzigen spezifischen Frage interessiert sind über autodidaktische Rilke-Kenner bis hin zu ausgewiesenen Literaturwissenschaftlern.

In den letzten Monaten habe ich die Seite ein wenig vernachlässigt, da ich erst an meiner Magisterarbeit gebastelt habe und dann für die Prüfungen lernen musste. Gestern habe ich die letzte Prüfung abgelegt (Literatur, u.a. über Rilke :-), und so habe ich dann heute gleich die Startseite an die aktuellen Ereignisse angepasst.

Viele Grüße,
Thilo

gliwi
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Beitrag von gliwi » 23. Jun 2004, 18:07

Herzlichen Glückwunsch, lieber Thilo! :D :D :D
Und weiterhin alles Gute
von Christiane

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Beitrag von Thilo » 25. Jun 2004, 08:56

Danke, Christiane!

Viele Grüße aus München,
Thilo

Barbara
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Beitrag von Barbara » 27. Jun 2004, 14:44

Hallo,

Wirklich SUPER Sache dieses Forum hier ! DANKE !!!

Und auch sonst habe ich hier schon so manches schöne Gedicht gefunden bei rilke.de !

Viele Grüße von Barbara :lol:

Barbara
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Beitrag von Barbara » 13. Nov 2004, 14:24

Hallo,

auch wenn das hier nicht die offiziellen Seiten der Rilke-Gesellschaft sind, habe ich doch mal eine Frage und hoffe, dass hier auch Mitglieder der Rilke-Gesellschaft mitlesen :wink: ! Warum habe ich - als neues Mitglied der Rilke-Gesellschaft nicht die neueste Ausgabe der Rilke-Blätter bekommen , obwohl ich "brav" meinen Mitgliedsbeitrag gezahlt habe :twisted: ?! In einer anderen (literarischen) Gesellschaft, wo ich ebenfalls Mitglied bin, bekommt man zur Begrüßung sogar ein Bild mit einem Zitat geschenkt! Vielleicht kann mir hier jemand diese Frage beantworten ?! Und vielleicht bekomme ich die "Blätter" ja dann doch noch :idea: :roll: ?!

Natürlich finde ich es gut, dass rilke.de und das Forum hier unabhängig sind und das sollte auch so bleiben !

Viele Grüße von Barbara :lol:

Barbara
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Beitrag von Barbara » 14. Nov 2004, 11:55

Hallo,

herzlichen Dank für die zahlreichen und raschen Antworten aus den Reihen der Rilke-Gesellschaft . Nun hoffe ich, bald die neuen "Blätter" zu erhalten und bin gespannt auf die Lektüre :lol: ! Die Links werden ergänzt und auch an weiteren Projekten der Gesellschaft bin ich - vor allem auch als Mediendokumentarin - sehr interessiert ! Ganz besonders herzliche Grüße an unseren Vize !!!

Liebe Grüße und noch ein schönes Rest-Wochenende wünscht Barbara :lol:

Paula
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die "Blätter"

Beitrag von Paula » 31. Jan 2005, 17:08

Hallo Barbara,

hast Du die "Blätter" der Rilke-Gesellschaft denn inzwischen erhalten ?

Liebe Grüße, Paula :lol:

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Beitrag von Barbara » 1. Feb 2005, 08:14

Hallo Paula,

auf offiziellem Wege habe ich noch immer keinen einzigen Buchstaben der "Blätter" erhalten :cry: :twisted: :cry: :!: Dankenswerterweise hat mir ein Forumsmitglied ein Exemplar zur Verfügung gestellt ! Aber: wozu ist der Band im Mitgliedsbeitrag, den ich längst brav gezahlt habe, enthalten, wenn man ihn dann nicht bekommt ? Irgendwie bin ich ziemlich sauer deswegen ... :shock: ... und ich warte immer noch ....

Barbara :lol:

Paul A.
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Beitrag von Paul A. » 1. Feb 2005, 19:34

Hallo,

... hab ich mir doch gleich gedacht ! Und deshalb bin ich seit Jahren auch in keinem Verein mehr !

Milchmädchenrechnung: geh in Buchladen, kauf das Buch - für 20 Euro - und Du sparst 30 Euro (und vielleicht noch mehr !) und jede Menge Ärger !

Machen wir doch mal eine Umfrage, ob wir die Zusammenarbeit mit der Rilke-Gesellschaft hier überhaupt wollen ?

Viele Grüße von Paul :lol:
Zuletzt geändert von Paul A. am 10. Feb 2005, 15:21, insgesamt 1-mal geändert.
"... Knaben, o werft den Mut/ nicht in die Schnelligkeit,/ nicht in den Flugversuch./ Alles ist ausgeruht:/ Dunkel und Helligkeit,/ Blume und Buch." (R.M. Rilke)

Paula
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Beitrag von Paula » 2. Feb 2005, 08:16

Hallo,

tut mir leid, wenn ich Euch durch meine Frage provoziert habe ... Paul, musstest Du hier schon mal irgendwann Deinen Mitgliedsausweis vorzeigen ? Also, ich nicht . Je mehr Leute hier sind, desto besser ist es doch - meine Meinung. Ich versuche auch schon die ganze Zeite meine Freunde von der Galerie zu überzeugen, einen Link zu rilke.de zu setzen !

Was mich allerdings interessieren würde, nach einer Weile mal eine Umfrage zu starten, wer hier im Forum Mitglied der Rilke-Gesellschaft ist - selbstverständlich anonym und rein statistisch !

Viele Grüße , Paula :lol:

ps.: Barbara, vielleicht bekommst Du die "Blätter" ja noch und alles Gute in der Rilke-Gesellschaft ! Du bist ja ganz schön aktiv: Literaturkreis, Konzertlesung...
Viel Erfolg ! Paula

gliwi
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Beitrag von gliwi » 2. Feb 2005, 18:38

Also ich gestehe ganz unanonym, dass ich von der Existenz einer solchen erst durch dieses Thema erfahren habe. Bin schon im Scheffel-Bund (was baden-württembergisches), das reicht mir. 8)
Gruß
gliwi

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Zur Rilke-Gesellschaft

Beitrag von Thilo » 4. Feb 2005, 19:39

Liebe Barbara,
Liebe Christiane,

Jetzt möchte ich die Rilke-Gesellschaft doch in Schutz nehmen und erklären, warum ich sie für eine großartige Einrichtung halte. Und ich möchte für die "Zusammenarbeit" mit der Rilke-Gesellschaft - bei Beibehaltung der Unterschiede - werben: Es ist doch unheimlich spannend, wenn eine junge Internet-"Community" wie wir auf so eine etablierte Institution trifft! Natürlich sollen wir unsere Eigenständigkeit bewahren, aber wir sollten doch auch ein wenig Interesse und Aufmerksamkeit - und auch Geduld - für die anderen aufbringen. Immerhin eint uns das Interesse für Rilke. Und es gibt sowieso schon einige Mitglieder des Rilke-Forums, die auch in der Rilke-Gesellschaft aktiv sind. Und schließlich hat die Rilke-Gesellschaft ihrerseits diese Internetseite immer mit sehr viel Offenheit und Wohlwollen verfolgt. Aber ich glaube, ich muss jetzt ein bisschen weiter ausholen und sollte mal erzählen, wie ich überhaupt auf die Rilke-Gesellschaft gekommen bin... bzw. sie auf rilke.de:

Die Internationale Rilke-Gesellschaft existiert seit 1971. Seitdem bietet sie mit regelmäßigen Tagungen und mit ihrem Jahrbuch ein Forum für den - hauptsächlich, aber nicht nur - wissenschaftlichen Austausch über Rilke. Als Tagungsorte werden Schauplätze aus Rilkes Leben gewählt, wie Raron (1979), Duino (1982), Wien (1998) und Brügge (2004). So wird das abstrakte Gespräch immer verbunden mit einer ganz konkreten Rilke-Erfahrung "vor Ort". Wer einmal in Büchern und Aufsätzen nach tiefer gehenden Informationen und Deutungsversuchen zu Rilkes Leben und Werk sucht, kommt gar nicht an der Rilke-Gesellschaft vorbei - weil ein großer Teil dieser Schriften im Rahmen der "Blätter" herausgekommen ist, und weil die Verfasser bzw. Herausgeber vieler großer Rilke-Werke Mitglieder der Gesellschaft sind oder zumindest auf den Tagungen erscheinen.

Wie eigentlich alle großen literarischen Gesellschaften hat auch die Rilke-Gesellschaft das Internet etwas verspätet für sich entdeckt: Als man sich dort präsentieren wollte, war der Domainname http://www.rilke.de schon vergeben. An dieser Stelle beginnt meine persönliche Erfahrung mit der Rilke-Gesellschaft. Wie ging man mit dem Neuling um, der einem den besten Platz im Netz weggeschnappt hatte? Prof. Dr. Schmidt-Bergmann, der damalige Redakteur des Jahrbuchs der Rilke-Gesellschaft lud mich ein, meine Erfahrungen mit "Rilke im Internet" doch im Jahrbuch der Rilke-Gesellschaft zu beschreiben. Anstatt mich und meine Seite zu ignorieren oder zu kritisieren, räumte man mir einen Platz ein, um meine Seite zu präsentieren. Die Rilke-Gesellschaft (mit Sitz in der Schweiz) reservierte den Domainnamen http://www.rilke.ch, und wir tauschten Links untereinander aus.

Vier Jahre später kam eine E-Mail vom damaligen Präsidenten der Rilke-Gesellschaft, Rätus Luck. Er bot mir an, auf die Jahrestagung nach Antwerpen und Brügge zu kommen, um für einen Sitz im Vorstand der Gesellschaft zu kandidieren. Man hatte festgestellt, dass auf meiner Internetseite ein reges Gespräch zu Rilke im Gange war und wollte an diesem Gespräch teilhaben - und wollte auch auf das andere, ältere Rilke-Forum aufmerksam machen, das eben auch für alle Rilke-Interessierten offen ist. Von einem solchen Vertrauensvorschuss verpflichtet und auch gespannt, einmal diese alt-ehrwürdige Institution zu erleben, sagte ich gleich zu und fuhr also im September 2004 nach Brügge.

Ich erlebte fünf wunderbare und sehr überraschende Tage. Die erste Überraschung: Schon auf der Zugfahrt von Köln nach Brüssel und dann beim Empfang am ersten Abend lernte ich Mitglieder der Rilke-Gesellschaft kennen, die mir als aktive Mitglieder des Rilke-Forums schon bekannt sind. Ohne Namen zu nennen (denn das verstößt gegen die Spielregeln) kann ich garantieren, dass die Rilke-Gesellschaft bis in den Vorstand hinein mit Mitgliedern dieses Rilke-Forums besetzt ist und dass einige, die hier mitreden, selbst Bücher und Artikel über Rilke geschrieben und Rilke-Texte herausgegeben haben. Sie mögen das Rilke-Forum gerade darum, weil es eine andere, weniger formelle und verbindliche Ebene zum Austausch über Rilke ist, wo eben jeder ohne Rang und Titel einfach nur das schreibt, was er denkt und weiß. Aber zurück zur Tagung: Ich erfuhr auch, dass die Rilke-Gesellschaft eine Mischung darstellt aus einer Mehrheit gesetzter Rilke-"Veteranen", aber auch einer wachsenden Anzahl an jungen Forschern oder einfach Rilke-Enthusiasten. Diese wohnten dann, wie ich, meist im günstigen Seemannsheim und nicht im edlen Hotel "Prins" direkt an der Uni. Auf der Jahrestagung der Rilke-Gesellschaft habe ich so einerseits eine Comtesse kennen gelernt, die noch selbst Rilke gekannt hat und andererseits einen jungen Studenten aus Genua, der seine Magisterarbeit über Rilke schreibt und sich dafür einmal ein Bild machen wollte von der aktuellen Rilke-Forschung, von den Rilke-Forschern und natürlich von Flandern.

Die nächste Überraschung war, dass ich bei der Generalversammlung von den anwesenden Mitgliedern der Gesellschaft in den Vorstand gewählt wurde, ohne dass ich mich bisher durch besondere Leistungen in der Rilke-Forschung oder wenigstens durch die Anwesenheit auf vorherigen Tagungen hätte bekannt machen können. Viele der Personen, die für mich gewählt haben, kannten noch nicht einmal die Internetseite "rilke.de". Sie hatten wohl einfach das Gefühl, dass ein großes Interesse an Rilke bei jungen Menschen besteht, die vielleicht noch gar nichts von der Rilke-Gesellschaft wissen, weil sie nach gleichgesinnten nicht auf Tagungen und in Bibliotheken suchen, sondern mit diesem neuen Medium. Dieser Vorgang lässt sich doch überhaupt nicht vereinen mit dem Vorurteil, eine literarische Gesellschaft wäre ein konservativer, leicht verstaubter Verein von alten Herren.

Diesen Vertrauensvorschuss habe ich also von der Jahrestagung mitgenommen, und nun möchte ich ihn einlösen, indem ich versuche, die Rilke-Gesellschaft und die rilke.de-Community ein wenig näher zu bringen. Daher also die etwas neue Gestalt des Forums, die vielen Ankündigungen und der Hinweis "Partner der Rilke-Gesellschaft" unten auf der Seite.

Aber warum sollten wir uns überhaupt der Rilke-Gesellschaft öffnen? Selbst wenn sie sich für uns interessieren - können wir nicht auch so ganz gut zurecht? Tatsächlich profitieren wir schon jetzt im Forum von den Beiträgen einiger Mitglieder der Rilke-Gesellschaft, und auch Texte wurden mir schon von Rilke-Mitgliedern zugeschickt, die ich dann dem bestehenden Schatz an Rilke-Texten hinzufügen kann. Aber versuchen wir auch einmal über unseren virtuellen Rahmen hinauszudenken: Wir haben schon ein paar mal ein User-Treffen der Nutzer des Rilke-Forums zu organisieren versucht. Das hat nie richtig funktioniert, weil es eben doch einige Organisation erfordert. Die Rilke-Gesellschaft macht aber jedes Jahr ein User-Treffen - in Form der Tagungen. Das ist nur ein Beispiel. Auch an Kontakten zu Rilke-Museen, -Archiven, zu Rilke-Experten, Verlagen und Nachkommen aus Rilkes persönlichen Umfeld ist die Rilke-Gesellschaft reich. Schließlich sind einfach viele dieser Menschen spannend, weil sie einen ganz anderen Zugang zu Rilke gefunden haben, als z.B. ich.

Ich denke, all das wiegt doch schwerer als das Versäumnis, einem Mitglied das Jahrbuch nicht rechtzeitig zuzuschicken (zumal Du, Barbara, wie Du auch schreibst, ja zunächst einmal ein Ersatzexemplar schon persönlich von einem Mitglied der Rilke-Gesellschaft zugeschickt bekommen hast). Wir sollten nicht vergessen, dass die Rilke-Gesellschaft auch nur ein Verein mit ehrenamtlichem Vorstand ist, bei dem es mal zu Versäumnissen kommen kann.

Ich hoffe, liebe gliwi, Du hast jetzt ein bisschen mehr über die Rilke-Gesellschaft erfahren, als dass sie manchmal ein Jahrbuch verspätet versenden. Vielleicht reizt Dich das Ganze ja doch... mehr erfährst Du, wie gesagt, unter http://www.rilke.ch

Schöne Grüße
Thilo

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