Zitat zu folgender Aussage gesucht:

Rilkes Roman.

Moderatoren: Thilo, stilz

Antworten
leviathan
Beiträge: 12
Registriert: 26. Okt 2006, 20:02

Zitat zu folgender Aussage gesucht:

Beitrag von leviathan » 28. Okt 2006, 12:08

Das Elend des mechanisierten Großstadtlebens ist ein Hauptmotiv des Romans „Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge".
Habt ihr eine Textpassage parat, die diese Aussage rechtfertigen würden?
mfg

Andrea
Beiträge: 54
Registriert: 25. Feb 2006, 14:33
Wohnort: Mainz
Kontaktdaten:

Beitrag von Andrea » 28. Okt 2006, 13:16

Nichts leichter als das: du musst dir einfach nur die kleine Mühe machen, selbst rauszufinden, was dich interessiert - und den Roman lesen. Er ist gerade einmal 200 Seiten lang. Kaum zu glauben, aber das kann sogar Spaß machen und mehr sein, als bloß die Suche nach der (Bestätigung einer) Theorie. Wenn du aber faul bist, und es dir nur hierauf ankommt, dann lies die ersten drei Seiten. Selber.

agc
Kein Jenseitswarten und kein Schaun nach drüben,
nur Sehnsucht, auch den Tod nicht zu entweihn
und dienend sich am Irdischen zu üben,
um seinen Händen nicht mehr neu zu sein.

leviathan
Beiträge: 12
Registriert: 26. Okt 2006, 20:02

Beitrag von leviathan » 28. Okt 2006, 13:56

Erstens habe ich nicht das Buch, weder die Zeit es jetzt noch zu lesen, ich muss eine umfassende Arbeit zu Rilke abgeben, in der ich Aussagen durch konkrete Textbelege rechtfertige, deswegen dachte ich, dass mir jemand mal schnell auf die Sprünge hilft......

Andrea
Beiträge: 54
Registriert: 25. Feb 2006, 14:33
Wohnort: Mainz
Kontaktdaten:

Beitrag von Andrea » 28. Okt 2006, 14:24

leviathan hat geschrieben:Erstens habe ich nicht das Buch, weder die Zeit es jetzt noch zu lesen, ich muss eine umfassende Arbeit zu Rilke abgeben, in der ich Aussagen durch konkrete Textbelege rechtfertige, deswegen dachte ich, dass mir jemand mal schnell auf die Sprünge hilft......



...und zweitens?

Willkommen im Leben. Die eigenen Behauptungen mit konkreten Textstellen zu belegen, nennt man "Arbeiten". Dafür muss man die Quelle kennen, damit man das, was man behauptet, auch wirklich selbst im Zusammenhang verstanden hat. Und: eine 'umfassende' Arbeit bedarf erst recht einer sorgfältigen Kenntnis ihrer Gegenstände (das sind die Dinge, mit denen sie sich beschäftigt). Mit ein-oder zwei Zitaten und einem fremden Kommentar wird deine 'umfassende Arbeit' nicht deine eigene sein, weil du nicht selbst überprüfen kannst, ob das stimmt und was dafür und dawider spricht.

Sind drei Seiten viel zu lesen? Wie willst du dann eine 'umfassende Arbeit' schreiben, wenn drei Seiten zu lesen viel ist? Du brauchst das Buch übrigens nicht zu kaufen. Falls du dich auch nur ein wenig auf dieser Seite umgesehen hast, wirst du festgestellt haben, dass der Malte hier unter 'Roman' vollständig abgedruckt zu lesen ist.

Frohes Schaffen und gutes Gelingen,

Andrea
Kein Jenseitswarten und kein Schaun nach drüben,
nur Sehnsucht, auch den Tod nicht zu entweihn
und dienend sich am Irdischen zu üben,
um seinen Händen nicht mehr neu zu sein.

leviathan
Beiträge: 12
Registriert: 26. Okt 2006, 20:02

Beitrag von leviathan » 28. Okt 2006, 14:30

Hast schon recht, aber die umfassende Arbeit schliesst Malte Laurids Brigge nicht mit ein, von daher bräuchte ich auch wirklich nur eine kleine Aussage, da es zur Bio gehört; versteht mich doch.
Ich weiss was umfassend arbeiten bedeutet, aber wie gesagt (s. oben)...

Antworten