Rilkes Worte sind wie Bilder

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Anna B.
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Rilkes Worte sind wie Bilder

Beitrag von Anna B. » 29. Jul 2004, 17:32

Hallo,

viele Rilke Gedichte scheinen wie Bilder. Natürlich hat er sich für Kunst interessiert: Worpswede, Rodin, Cezanne ... - Hat Rilke selbst eigentlich auch Bilder gemalt ?

Sommerliche Grüße von Anna :lol:

Nils

Beitrag von Nils » 5. Aug 2004, 17:34

Hallo Anna ,
sieh doch mal im Archiv nach, ob Du dort ein Bild von R.M. Rilke findest :wink:
Nils :lol:

Gast

Beitrag von Gast » 18. Aug 2004, 13:53

Für mich sind es nicht nur Bider sonder ein ganzer Lebensabschnitt den ich mit erleben kann ,es ist fast wie ein Film. Ich mag solche Geschichten .

:wink:

l.g.venus

Gast

Beitrag von Gast » 18. Aug 2004, 13:59

Ups, irgendwie habe ich heute mit der Technick probleme

bin mit einmal Gast und mein Beitrag ist gleich doppelt???




:lol: :shock: :oops:

Barbara
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Beitrag von Barbara » 18. Aug 2004, 16:36

Liebe Venus,

...da kann ich Dir nur zustimmen :lol: :!:

:idea: Zur Technik: sicher hast Du vergessen, Dich einzuloggen und versehentlich zweimal auf abschicken geklickt :?: :!: Deinen ersten Beitrag (von den beiden doppelten) habe ich übrigens gerade gelöscht .

Versuch doch einfach nochmal Dich mit Deinem Nutzernamen einzuloggen , ob es dann wieder funktioniert, ansonsten muss Thilo da weiterhelfen ...

Liebe Grüße von Barbara

Paul A.
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Beitrag von Paul A. » 18. Aug 2004, 22:20

Hallo,

... wie praktisch ist doch da : eine digitale Kamera :wink: !

Gibt es eigentlich auch Filme von oder über R.M. Rilke ?
Würde mich schon mal interessieren ...

Viele Grüße an alle von Paul 8)
----<----<----<-----@
"... Knaben, o werft den Mut/ nicht in die Schnelligkeit,/ nicht in den Flugversuch./ Alles ist ausgeruht:/ Dunkel und Helligkeit,/ Blume und Buch." (R.M. Rilke)

Gast

Beitrag von Gast » 19. Aug 2004, 21:18

Wie schön du siehst es mit Humor :-)

ich habe noch nee menge zu lernen . ;-)

so wild ist nicht , trotzdem mal ein Testbeitrag um herauszufinden wo der fehler war :? und ... :shock: :roll: :oops:

l.g. Venus

Gast

Beitrag von Gast » 19. Aug 2004, 21:27

Ein wahnsinns Gedanke, ein Film ja das würde mich ebenso interessieren ...

l.g.Venus

Paula
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Beitrag von Paula » 5. Sep 2004, 22:16

Hallo,

ich war heute im Berliner Filmmuseum und habe eine Frage. Es gab in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts einen wahren Boom an Filmen , sowohl im dokumentarischen Film wie im Spielfilmbereich . Neue (technische) Entwicklungen, Ideen... spielten da eine Rolle - zb in der Kameraführung, dem Kulissenbau... . Eigentlich begann es schon früher um 1910 ... . Ich finde das sehr spannend . Es gab - im Filmmuseum - auch einen Film über die Berliner Elektrische dieser Zeit .

Hat R.M. Rilke sich eigentlich jemals zu diesem (neuen) Medium geäußert ? Hat er Filme angesehen ? Grundsätzlich war er ja anscheinend interessiert an neuen Entwicklungen , wenn auch wohl teilweise sehr kritisch.
Gibt es vielleicht auch Filme, wo er ( - zufällig ? - ) zu sehen ist ?
Es gibt ja immer wieder neue Entdeckungen (in den Archiven...).

Vielleicht weiß hier jemand im Forum irgend etwas dazu ?

Viele Grüße von Paula :lol:

Gudrun

Beitrag von Gudrun » 25. Mai 2005, 07:05

Hallo,

es gibt zahlreiche Fotos , auf denen Rilke zu sehen ist . Mochte er es, fotografiert zu werden ?

Gudrun :lol:

e.u.
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Beitrag von e.u. » 25. Mai 2005, 07:51

Hallo,
Thilo hatte mal auf der homepage im letzten Jahr einen schönen Text zu Rilke und Tageslichtprojektor (eigentlich: Epidiaskop). Vielleicht sollten wir den wieder ins Bewußtsein rufen. Er ist (wenn ich mich richtig erinnere) in einem Brief an Anton Kippenberg. (Steht auch im Bändchen: Mit Rilke in der Provence)
Es gibt auch eine hübsche Stelle über Rilke, Grammophon und Schallplatte in Rodins Atelier (Brief an Clara).
Leider habe ich gerade keine Zeit, das herauszufinden. Aber mit den Angaben müsste man weiter kommen.
Doch in der Hauptsache: Rilke und Film - wer weiß da etwas mehr?
Ich bin neugierig.
e.u.

Mareike
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Beitrag von Mareike » 3. Mär 2006, 15:20

also zu Rilkes Einstellung über Technik müsst ihr euch nur die Elegien durchlesen und bestimmte Sonette wie z.b. 12, 18und 22-24 aus den Sonetten an Orpheus angucken. Dort sagt er ziemlich genau, das er die Technik nicht gutheißt. Dies bedeutet nicht, dass er sie ganz schlecht findet, jedenfalls nicht in Sonett 23.
Doch sonst findet er einen besorgnisbereitenden Verlust der MEnschen aufgrund der MaschienenIch denke, er hatte angst vor dem Fortschritt, der uns irgendwann übernehmen könnte, wie recht er damit hat ist fast schon beängstigend. Er wollte seine Gesellschaft aber mit den Sonetten dazu anhalten sich wieder mehr um ihr Leben und die Natur zu kümmern. Diese sah er als sehr wichtig und wundervoll an.

e.u.
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Beitrag von e.u. » 3. Mär 2006, 16:12

Hallo Mareike,
wunderbar, diese Hinweise von Dir. Das ergänzt sich gut.
Doch weiß jemand tatsächlich etwas über Rilke und Film? Ich denke, es gibt von Baladine Klossowska einen Brief von 1925 / 1926 in dem sie Rilke über einen Pariser Kino-Besuch berichtet. Sie hat damals von einem Film über die Provence erzählt. Ich kann die Stelle nicht mehr finden. Allerdings wäre es spannend zu wissen, was Rilke dazu geantwortet hat.
Tja...!
e.u.

Paul A.
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Beitrag von Paul A. » 29. Apr 2006, 17:27

Hallo,

ein Hinweis zur Filmgeschichte. Ist es nicht interessant, dass Film und Psychoanalyse, deren Wege sich oft gekreuzt haben, zur selben Zeit entstanden sind, nämlich 1895?

Gestern abend gab es dazu auf arte einen schönen Film. Mehr dazu unter:

http://www.arte-tv.com/de/1185408.html

Paul :lol:
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Anna B.
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Beitrag von Anna B. » 29. Mär 2007, 20:12

Hallo,

ich möchte Gudruns Frage aufgreifen: mochte Rilke es, photographiert zu werden ? Gibt es dazu Aussagen von ihm ?

Anna :lol:
"anna blume... man kann dich auch von hinten lesen... du bist von hinten wie von vorne: "a-n-n-a." (kurt schwitters)

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