suche Gedicht

Rilke-Texte gesucht und gefunden

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Gast

suche Gedicht

Beitrag von Gast » 22. Mär 2005, 09:21

Hallo Leute!
Bin zum ersten Mal hier und hoffe, dass mir jemand von euch helfen kann!

Ich suche ein Gedicht von Rainer Maria Rilke das so anfängt:
Markt und Strassen sind verlassen, still erleuchtet jedes Haus...

Kann mir vielleicht jemand sagen wie das Gedicht weiter geht.
Vielen Dank
LG Andrea

Gast

Beitrag von Gast » 22. Mär 2005, 09:26

Könnte auch HELL erleuchtet jedes Haus sein.
Bitte Helft mir!

Danke
Andrea

stilz
Beiträge: 1186
Registriert: 26. Okt 2004, 10:25
Wohnort: Klosterneuburg

Beitrag von stilz » 22. Mär 2005, 09:34

Weihnachtsgedicht

Markt und Straßen stehn verlassen,
Still erleuchtet jedes Haus,
Sinnend geh' ich durch die Gassen,
Alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen
Buntes Spielzeug fromm geschmückt,
Tausend Kindlein stehn und schauen,
Sind so wunderstill beglückt.

Und ich wandre aus den Mauern
Bis hinaus ins freie Feld,
Hehres Glänzen, heil'ges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen,
Aus des Schnees Einsamkeit
Steigt's wie wunderbares Singen -
O du gnadenreiche Zeit!

(Joseph von Eichendorff)


Liebe Grüße und frohe Ostern!

stilz

Gast

Beitrag von Gast » 22. Mär 2005, 10:21

Hallo,

vielleicht besser folgendermassen? :

"Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
durch des Frühlings holden belebenden Blick,
im Tale grünet Hoffnungsglück;
der alte Winter, in seiner Schwäche,
zog sich in rauhe Berge zurück.
Von dort her sendet er, fliehend, nur
ohnmächtige Schauer körnigen Eises
in Streifen über die grünende Flur.
Aber die Sonne duldet kein Weißes,
überall regt sich Bildung und Streben,
alles will sie mit Farben beleben;
doch an Blumen fehlt's im Revier,
sie nimmt geputzte Menschen dafür.
Kehre dich um, von diesen Höhen
nach der Stadt zurückzusehen!
Aus dem hohlen, finstern Tor
dringt ein buntes Gewimmel hervor.
Jeder sonnt sich heute so gern.
Sie feiern die Auferstehung des Herrn,
denn sie sind selber auferstanden:
aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern,
aus Handwerks- und Gewerbesbanden,
aus dem Druck von Giebeln und Dächern,
aus den Straßen quetschender Enge,
aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht
sind sie alle ans Licht gebracht.
Sieh nur, sieh! wie behend sich die Menge
durch die Gärten und Felder zerschlägt,
wie der Fluß in Breit und Länge
so manchen lustigen Nachen bewegt,
und, bis zum Sinken überladen,
entfernt sich dieser letzte Kahn.
Selbst von des Berges fernen Pfaden
blinken uns farbige Kleider an.
Ich höre schon des Dorfs Getümmel,
hier ist des Volkes wahrer Himmel,
zufrieden jauchzet groß und klein:
Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein!"

Aber - woher kenne ich das nur ???

Ingeborg

gliwi
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Beitrag von gliwi » 22. Mär 2005, 16:13

:twisted: Bitte nicht schon wieder eine neue Witzbold-Invasion! :evil: Hier im Rilke-Forum Faust's Osterspaziergang einzugeben (Autor: Goethe), fide ich nicht besonders sinnvoll. Was soll's? Soll wer getestet werden? :roll: Will sich jemand wichtig tun? Langweilt sich jemand? :x
gliwi

Gast

Beitrag von Gast » 22. Mär 2005, 18:04

Danke sehr Stilz, aber das Gedicht is von Joseph von Eichendorff? Hm, naja okay, danke nochmal!

lG Andrea

Fritz
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Registriert: 27. Feb 2005, 20:08
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Beitrag von Fritz » 22. Mär 2005, 22:04

Hallo,

also ich finde der Osterspaziergang von Goethe ist jetzt immer noch passender als das Weihnachtsgedicht von Eichendorff :wink: :roll: !

Liebe Grüße von Fritz :lol:

ps.: gibts denn auch von Rilke ein Ostergedicht ? Wenn ja, wo kann ich es finden ?

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